Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Albertinum

Funktion

Für die Sächsischen Kunstsammlungen Dresden wurde nach der Zerstörung der vorhandenen Depots durch die Hochwasserflut von 2002 ein neues Zentraldepot errichtet, das eine dauerhafte hochwassersichere Lagerung der Kunstschätze bei gleichzeitigem modernen und sammlungsnahen Zugriff auf die Werke erlaubt. Der umzusetzende Siegerentwurf des Büros STAAB Architekten Berlin, sah die Unterbringung des neuen Depots im zweigeschossigen Dachraum (Neubau) als flutsichere „Arche“ über dem zentralen Innenhof des Albertinums vor.

Konstruktion

  • Ausbildung repräsentatives Museumsfoyer im Hof durch stützenfreie Konstruktion des Zentraldepots über dem Innenhof
  • "Arche" gilt als Brückentragwerk, das als Stahlkonstruktion mit Stahlbetonverbunddecken etwa 74 m frei spannend den Hof überbrückt
  • Einfügung und Gründung von Schacht- und Wandelementen im Bestandsgebäude zum Abtrag der daraus resultierenden Lasten
  • Ertüchtigung des Bestandes seitens der Lasten und der Stellung der lastabtragenden Elemente für die Nutzung als zukunftsorientiertes Museumsgebäude mit Werkstätten und Schaudepots

Zahlen

  • BGF: 27.950 m²
  • HNF: 13.520 m²

Projektbeteiligte

  • Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Dresden
  • STAAB-Architekten BDA Berlin
  • Tragwerksplanung: Erfurth + Mathes Beratende Ingenieure GmbH, TWP Neubau Zentraldepot u. Sanierung Albertinum, ARGE mit IB Kless Müller